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lernen_in_freiheit  Lernen in Freiheit

In Übereinstimmung mit neuesten Erkenntnissen gelangte Maria Montessori bereits vor mehr als einem halben  Jahrhundert zu der Gewissheit, dass echter Lernerfolg nur dann von Dauer und von bildender Wirkung ist, wenn das Kind durch aktives Handeln und gemäß seiner sensiblen  Phasen Lerninhalt, Lerntempo und Lernverfahren selbst bestimmen kann.

Darum brach sie mit allen traditionellen, auf Belehrung und auf bloße Wissensvermittlung ausgerichteten  Erziehungs- und Unterrichtsmethoden und setzte konsequent auf die selbst gesteuerte Lernaktivität und spontane Wissbegierde des Kindes. Nur unter dieser Voraussetzung sah sie den stimmigen Aufbau der kindlichen Intelligenz gewährleistet. Dieser  Prozess ist ein mehrdimensionales Lernen. Die Hirnforschung bestätigt, dass vom Kind selbstbestimmte Lernprozesse für die bestmögliche Entwicklung des Gehirns sorgen.

 

freiarbeit  Freiarbeit

Die Art und Weise, in der diese ganz und gar unkonventionelle Form selbst kontrollierten Lernens verwirklicht werden soll, ist die in Montessori-Einrichtungen praktizierte sogenannte „Freiarbeit“. Sie ist auch bei uns an der Schule das „Herzstück“. Das Kind entscheidet selbst, was es arbeitet, mit wem, wo und wie lange. Weil das Interesse an der Sache und der individuelle Lern- und Arbeitsrhythmus berücksichtigt werden, ist das Ziel der  Freiarbeit eine hohe Konzentration sowie selbständiges und eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten.

 

lernimpulse  Lernimpulse

In Ergänzung zur Freiarbeit haben Lernimpulse an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Hier werden viele Inhalte des Lehrplans in unterschiedlichen Lernformen (z.B. Materialdarbietungen) eingeführt und veranschaulicht. Darüber hinaus ist es unsere Aufgabe, schnell und flexibel auf das Interesse und die Begeisterung der Kinder mit entsprechenden Angeboten einzugehen und zum jeweiligen Thema Darbietungen und Kurse anzubieten. Die individuellen Darbietungen finden sehr oft auch in der Freiarbeitszeit statt.  So können die Kinder ihre Inhalte mit Begleitung eines Erwachsenen bearbeiten und je nach individuellem Stand immer weiter vertiefen – in Ruhe und in ihrem Tempo.

 

inspirationskultur  Inspirationskultur

Inspirieren statt Belehren.  „Die Rolle des Erwachsenen in der Montessori-Umgebung besteht aus zwei Paradoxien: Sie lehren ohne zu unterrichten; sie sind allgegenwärtig, treten jedoch bescheiden in den Hintergrund. Im herkömmlichen Sinn „lehren“ sie gar nicht, sie ermöglichen es vielmehr den Kindern, zu lernen.“ (Maria Montessori)

 

beziehung_und_respekt  Beziehung und Respekt

Der Neuseeländer John Hattie hat in seiner weltberühmten Studie „Visible learning“ die Ergebnisse von über 50.000 Studien zu 250 Mio. Schülern ausgewertet. Die Ergebnisse sprechen für die Montessoripädagogik: Denn der wichtigste Faktor für Lernerfolg ist der Respekt, der dem Schüler entgegengebracht wird. Die Beziehung zum Lehrer ist fast genauso essentiell wie die Art und Weise des Unterrichts. Zentral: Echtes Verstehen statt Konsum von vorgekautem „Stoffwissen“.

 

atmospha%cc%88re  Atmosphäre

Echtes Lernen und wahrhaft große Leistungen kommen zustande, wenn Körper, Geist und Gefühle sich in Übereinstimmung befinden. Voraussetzung dafür ist, dass die Kinder sich in ihrem Sein angenommen, geborgen und sicher fühlen. Bei Angst, Druck und Stress ist das Gegenteil der Fall. Man weiß, dass unser emotionaler Zustand während eines Lernvorgangs zu einem ganzheitlichen Bestandteil dieser Lernerfahrung wird und nicht etwa lediglich zu einer „Fußnote“.  Aus diesem Grund  legen wir viel Wert auf eine entspannte und vertrauensvolle Atmosphäre. Forschungen der Neurobiologie zeigen ebenfalls, wie wichtig dieser Faktor für die  kognitive und kreative Entwicklung ist.

 

begeisterung  Begeisterung

„Nachhaltig lernen kann man erst, wenn es emotional aufgeladen ist, wenn es Freude macht. Nur wenn die emotionalen Zentren erregt werden – wenn zum Beispiel etwas richtig gut gelungen ist oder eine neue Erkenntnis gewonnen wird -, werden im Gehirn diese neuroplastischen Botenstoffe ausgeschüttet.

Deshalb finden strukturelle Umformungsprozesse im Gehirn immer dann statt, wenn wir uns im Zustand der Begeisterung befinden.“  (Gerald Hüther, Hirnforscher)

 

bewegung  Bewegung

Eine Besonderheit in unserer Schule ist der Stellenwert der Bewegung. Bewegung ist die Grundlage für Lernen. So ist es für die Kinder zu jeder Zeit möglich, sich zu bewegen. Mit dem Bewegungs- und  Gleichgewichtssinn werden zugleich seelische Qualitäten wie  innere Balance und Ruhe ausgebildet.

 

umgebung_materialarbeit  Vorbereitete Umgebung und Materialarbeit

Beides sind  Voraussetzungen für selbständiges und eigenverantwortliches Lernen. Die vorbereitete Umgebung sollte vielfältig, klar, anregend und von hoher Qualität sein. Die Materialarbeit ermöglicht eigenständiges Tun in individuellem Tempo. Sie verbindet die Hand- mit der Kopfarbeit; das Material macht „Begreifen“ im wahrsten Sinne des Wortes möglich.

 

altersmischung  Altersmischung

In altersgemischten Stufen lernen Kinder Hilfe und Unterstützung  zu geben und zu empfangen. Beides ist für die soziale und geistige Entwicklung wichtig. Soziale Kompetenz und ein respektvoller Umgang sind Haltungen, die nicht kognitiv vermittelt werden können. Vielmehr sollen sie in konkreten Situationen für Kinder erfahrbar werden. Dann erst können wir hoffen, dass diese Qualität als innere Haltung gelebt und  weitergetragen wird. Altersgemischte Stufen reduzieren Rivalität und Konkurrenzdenken und fördern Toleranz und Respekt.

 

kosmik  Kosmik

Dieser Begriff stammt von Maria Montessori und wird heute in der Montessori-Schule für alle Lernbereiche verwendet, die das Wissen der Welt betreffen (Erdkunde, Biologie, Physik, Chemie, Sozialkunde, Geschichte, Ethik). Montessori erkannte, dass alles in unserem Kosmos miteinander in Beziehung steht – die belebte wie die unbelebte Materie. Dieses Beziehungsgeflecht und die besondere Verantwortung des Menschen darin zu vermitteln, ist das Ziel der Kosmischen Erziehung. Als Konsequenz wird auch bei uns an der Schule der Fachunterricht in seiner bisherigen Form aufgelöst und  inhaltlich vernetzt, um so ein zusammenhängendes Verständnis zu ermöglichen.

 

gemeinschaft  Gemeinschaft

Wir richten den Blick nicht nur auf das Individuum, sondern auch auf die Gemeinschaft. Wir möchten, dass die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen Verantwortung für sich und andere übernehmen. Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Gemeinschaft ist existentiell wichtig. Dies ist eine Tatsache, mit der wir sehr bewusst umgehen. Die Morgenkreise haben in diesem Zusammenhang eine wichtige Bedeutung. Hier wird das ICH – DU – WIR gelebt und reflektiert. Die Kinder übernehmen die Gesprächsleitung, sprechen Themen an, bringen Ideen, Vorschläge, Kritik und Wünsche ein und kommen gemeinsam zu Lösungen. Es werden gemeinsam Regeln aufgestellt. Die Kinder lernen, frei ihre Meinung auszudrücken und vor der gesamten Gruppe  Lösungsvorschläge zu formulieren. Hier wird täglich Kommunikationskompetenz eingeübt und gelebt.

 

naturerfahrung  Naturerfahrung

Das vielfältige Gelände des Biberhofs mit Wiesen, Bäumen, Bach und vielem mehr steht allen Kindern und Jugendlichen zusätzlich zu unserem Angebot in der Schule zur Verfügung. Hier ist Raum zum Spielen und Lernen mit allen Sinnen und für unmittelbare Naturerfahrung.

 

werkstaetten  Werkstätten

Die Werkstätten – Musik -, Mal - und Holzwerkstatt, die „offene Küche“ und die „Zukunftswerkstatt“ –   sind zusätzlich für die Kinder geöffnet. Dies sind Räume für ganzheitliches Lernen und auch hier ermöglichen wir das Lernen mit allen Sinnen. Mathematik wird zum Beispiel in der Holzwerkstatt,  der „offenen Küche“, der Zukunftswerkstatt und der Musikwerkstatt in der Realität angewendet und dadurch erfahrbar gemacht.

 

kreative_intelligenz  Kreative Intelligenz  durch Motorik und Spiel

„Im Spiel entwickelt das Kind seine Motorik, seine Vorstellungskraft und sein symbolisches Denken. Das symbolische Denken ist eine Grundlage unserer Kultur. Ohne die Fähigkeit zum symbolischen Denken ist das Erlernen unserer Kulturtechniken – Lesen, Schreiben, Rechnen – nicht möglich, denn auch dabei geht es immer um das Verstehen von Symbolen. Der genetisch verankerte Impuls zum Entdecken, Erforschen und Gestalten – in der Alltagsprache „freies Spiel“ genannt – dient dem Aufbau und der Entwicklung unserer höheren Intelligenzen.  Raum, Zeit, und Möglichkeiten für freies Spiel  sind Wachstumsbedingungen für den Rohstoff  Intelligenz“ (Elisabeth C. Gründler) und wichtiger Bestandteil unseres pädagogischen Konzepts.

 

zeit  Zeit

Bei uns an der Schule lernt jedes Kind in seinem eigenen Tempo und Rhythmus. Wir lassen den Kindern ihre Zeit, sind möglichst achtsam und präsent in der Begleitung, um zum richtigen Zeitpunkt mit dem passenden Angebot da zu sein, dem Kind das zur Hand zu geben, was es zum Weiterkommen braucht. Im Team werden diese individuellen Lernprozesse detailliert und regelmäßig besprochen, um möglichst ein ganzheitliches Bild von jedem Schüler als Grundlage fürkompetente Begleitung zu haben.

 

schule_fuer_alle  Schule für Alle

Wir stehen für eine Pädagogik der Vielfalt. Wir wollen breit gestreute Anregungen zu vielfältigen Lernprozessen geben und im Miteinander voneinander profitieren. Deshalb  möchten wir, dass die Kinder 10 bis 12 Jahre an der Schule bleiben und nicht frühzeitig in verschiedene Schultypen ein- bzw. aussortiert werden. Die Absolventen von Montessori-Schulen studieren und arbeiten erfolgreich in allen Studien- und Berufsfeldern.

 

Unser Pädagogisches Profil senden wir Ihnen gerne bei Interesse zu.
Bitte melden Sie sich diesbezüglich bei uns im Sekretariat.

 

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